Main Frankfurt – Zeit Magazin, Planked.

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Das aktuelle Zeit Magazin Nr. 42, 10. Oktober 2013 (Kaufen! Jetzt!) featured als eine Art Ata-Plank-Ausgabe aus gegebenem Anlass das Bahnhofsviertel und viele alte Bekannte mit Fotografien von Jürgen Teller.

Schön, wenn man dann Teller beim Fotografieren sieht und die gleichen Motive aus dem Bürofenster schießt…

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ARCHITEKTUR-BIENNALE VENEDIG – »USUS/USURES«

Unter dem Titel »usus / usures« werden im belgischen Pavillion gebrauchte, alltägliche Materialien dekontextualisiert und museal inszeniert.
Und siehe da, der auf dem Papier nicht gerade neu erscheinende Duchampsche Ansatz lebt und funktioniert – nicht nur intellektuell, sondern auch und gerade ästhetisch!

Dir Kuratoren haben verbrauchte, genutzte, verschlissene, verlebte Materialien aus unserem alltäglichen Wohn- und Arbeitsumfeld gesammelt.
Materialien wie Holzlaminat, denen normalerweise die Aura des vielbeschworenen »Authentischen« abhold ist, die nicht wie Leinen edel knittern oder wie Leder stolz ihre Gebrauchsgeschichte erzählen…

Und so wird von den Kuratoren ein eher leiser Diskurs geführt, der einerseits über unseren Umgang mit den Dingen und ihren Orten spricht, zum anderen aber ein neuer, gerichteter Blick auf die uns umgebenden, im Gebrauch gealterten und zerschlissenen Materialien eröffnet, die gerade unter diesem Blickwinkel und im Rahmen der Inszenierung eine eigene, neue Qualität bekommen.

»usus / usures«, Belgischer Pavillon, Giardini
Kurator: Rotor, Brüssel
Katalog: Rotor & al., »usus/usures Etat des lieux – How things stand«, Brussels, Editions de la Communauté française Wallonie-Bruxelles, 2010. ISBN 9782960087833

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VENEDIG – ARCHITEKTUR BIENNALE 2010

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„The 2010 Architecture Biennale should be a reflection on architecture.
The twenty-first century has just started. Many radical changes are taking place.
In such a rapid-changing context, can architecture clarify new values and a new lifestyle for the present? Hopefully, this show will be a chance to experience the manifold possibilities of architecture, as well as to account for its plurality of approaches, each one of them being a different way of living. …
… In the end, we would be happy if, thanks to this exhibition, we could feel where our society might be going, what dreams the future might hold for us. …“

… schreibt Kazuyo Sejima in Ihrer Einführung zur Architektur Biennale 2010, diesjährige Direktorin und Kuratorin und Partner des bekannten Architekturbüros Sanaa aus Japan.
Der Titel der Ausstellung „people meet in architecture“ versteht sich dabei als Rückkehr zu den Ursprüngen der Architektur, als Rückbesinnung und die Schaffung „echter“, „richtiger“ Räume, in denen die Menschen als Individuen wieder zu einem direkten unvermittelten Austausch untereinander finden. Flexible sich verändernde Räume, ohne Hierarchie und eine Architektur, die das Draußen nach drinnen holt und das Drinnen nach außen diffundieren lässt und so Begrenzungen auflöst. Eine Biennale der Konzepte und der künstlerischen, experimentellen Annäherungen an den der Architektur innewohnenden Potentialen.

Anlass unserer Reise nach Venedig war die Einladung der Stylepark AG zu ihrem 10 jährigen Bestehen.
Nach einem sehr schönen Fest zu diesem Anlass am Abend des 26.8. in der Scuola Grande della Misericordia, die auch gleichzeitig die Eröffnung des von Stylepark kurartieren Audi Urban Future Awards war, sind Jochen und ich am nächsten Tag durch die Giardini della Biennale spaziert. Ein Park im Südosten von Venedig, indem historische Länderpavillions stehen, die anlässlich der Biennale von den jeweiligen Ländern bespielt werden.
Die 12. Architektur Biennale wir noch bis zum 21. November zu sehen sein.

Einige Eindrücke unseres Spaziergangs haben wir auf der nächsten Seite mit Bildern dokumentiert.

Links zur Architektur Biennale
Biennale Website
Einführung von Kazuyo Sejima

Stylepark:
Oliver Elser über die zentrale Ausstellung der Biennale-Leiterin Kazuyo Sejima
Wo Zuckerstücke über Kaffeetassen schweben
Chronochaos oder Die Tiger von Venedig

Meinungen einiger Magazine, Zeitungen und Websites:
Art, Baunetz, Designboom, FAZ, Manager Magazin, Monopol, Spiegel, Tagesspiegel, Welt

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DRAWDIO – TURNING EVERYTHING INTO MUSICAL INSRUMENTS

»Imagine you could draw musical instruments on normal paper with any pencil (cheap circuit thumb-tacked on) and then play them with your finger. The Drawdio circuit-craft lets you MacGuyver your everyday objects into musical instruments: paintbrushes, macaroni, trees, grandpa, even the kitchen sink…«
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EINE UNENDLICH-ENDLICHE MASCHINE

Im Jahr 2000 während eines Amerikaaufenthalts besuchte ich unter anderem Boston, Massachusetts und natürlich auch das MIT und das daran angeschlossenen MIT-Museum.
Unvermittelt stand ich vor einer Arbeit von Herrn Arthur Ganson. »Machine with Concrete« von 1992.
Ja klar, die meisten seiner Arbeiten haben in mir einen tiefen Eindruck hinterlassen, am meisten aber hat mich eben jene Arbeit »Machine with Concrete« beeindruckt. Was hat diese Wirkung hervor gerufen? Habe ich dort ein ganz klein wenig erfahren was Unendlichkeit bedeutet, wenn sich ein fest in Zement gegossenes Zahnrad durch mehrfache Untersetzung ein einziges Mal in 2 Billionen Jahren um seine Achse dreht?
http://www.arthurganson.com/