ARCHITEKTUR-BIENNALE VENEDIG – »USUS/USURES«

Unter dem Titel »usus / usures« werden im belgischen Pavillion gebrauchte, alltägliche Materialien dekontextualisiert und museal inszeniert.
Und siehe da, der auf dem Papier nicht gerade neu erscheinende Duchampsche Ansatz lebt und funktioniert – nicht nur intellektuell, sondern auch und gerade ästhetisch!

Dir Kuratoren haben verbrauchte, genutzte, verschlissene, verlebte Materialien aus unserem alltäglichen Wohn- und Arbeitsumfeld gesammelt.
Materialien wie Holzlaminat, denen normalerweise die Aura des vielbeschworenen »Authentischen« abhold ist, die nicht wie Leinen edel knittern oder wie Leder stolz ihre Gebrauchsgeschichte erzählen…

Und so wird von den Kuratoren ein eher leiser Diskurs geführt, der einerseits über unseren Umgang mit den Dingen und ihren Orten spricht, zum anderen aber ein neuer, gerichteter Blick auf die uns umgebenden, im Gebrauch gealterten und zerschlissenen Materialien eröffnet, die gerade unter diesem Blickwinkel und im Rahmen der Inszenierung eine eigene, neue Qualität bekommen.

»usus / usures«, Belgischer Pavillon, Giardini
Kurator: Rotor, Brüssel
Katalog: Rotor & al., »usus/usures Etat des lieux – How things stand«, Brussels, Editions de la Communauté française Wallonie-Bruxelles, 2010. ISBN 9782960087833

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VENEDIG – ARCHITEKTUR BIENNALE 2010

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„The 2010 Architecture Biennale should be a reflection on architecture.
The twenty-first century has just started. Many radical changes are taking place.
In such a rapid-changing context, can architecture clarify new values and a new lifestyle for the present? Hopefully, this show will be a chance to experience the manifold possibilities of architecture, as well as to account for its plurality of approaches, each one of them being a different way of living. …
… In the end, we would be happy if, thanks to this exhibition, we could feel where our society might be going, what dreams the future might hold for us. …“

… schreibt Kazuyo Sejima in Ihrer Einführung zur Architektur Biennale 2010, diesjährige Direktorin und Kuratorin und Partner des bekannten Architekturbüros Sanaa aus Japan.
Der Titel der Ausstellung „people meet in architecture“ versteht sich dabei als Rückkehr zu den Ursprüngen der Architektur, als Rückbesinnung und die Schaffung „echter“, „richtiger“ Räume, in denen die Menschen als Individuen wieder zu einem direkten unvermittelten Austausch untereinander finden. Flexible sich verändernde Räume, ohne Hierarchie und eine Architektur, die das Draußen nach drinnen holt und das Drinnen nach außen diffundieren lässt und so Begrenzungen auflöst. Eine Biennale der Konzepte und der künstlerischen, experimentellen Annäherungen an den der Architektur innewohnenden Potentialen.

Anlass unserer Reise nach Venedig war die Einladung der Stylepark AG zu ihrem 10 jährigen Bestehen.
Nach einem sehr schönen Fest zu diesem Anlass am Abend des 26.8. in der Scuola Grande della Misericordia, die auch gleichzeitig die Eröffnung des von Stylepark kurartieren Audi Urban Future Awards war, sind Jochen und ich am nächsten Tag durch die Giardini della Biennale spaziert. Ein Park im Südosten von Venedig, indem historische Länderpavillions stehen, die anlässlich der Biennale von den jeweiligen Ländern bespielt werden.
Die 12. Architektur Biennale wir noch bis zum 21. November zu sehen sein.

Einige Eindrücke unseres Spaziergangs haben wir auf der nächsten Seite mit Bildern dokumentiert.

Links zur Architektur Biennale
Biennale Website
Einführung von Kazuyo Sejima

Stylepark:
Oliver Elser über die zentrale Ausstellung der Biennale-Leiterin Kazuyo Sejima
Wo Zuckerstücke über Kaffeetassen schweben
Chronochaos oder Die Tiger von Venedig

Meinungen einiger Magazine, Zeitungen und Websites:
Art, Baunetz, Designboom, FAZ, Manager Magazin, Monopol, Spiegel, Tagesspiegel, Welt

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CI CONGRATULIAMO!

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Unsere Freunde von Stylepark haben den Architekturwettbewerb »Audi Urban Future Award« organisiert, dessen Ergebnisse jetzt anlässlich der Architekturbiennale in der umwerfenden Scuola Grande della Misericordia in Venedig präsentiert wurden.

Zugleich feierte Stylepark ebenda sein 10-jähriges Bestehen und gab ein rauschendes Fest – wir gratulieren zu Ausstellung & Jubiläum und freuen uns sehr, dabei gewesen zu sein.

FÜR LEGO-AFICIONADOS UND ARCHITEKTUR-CONNAISSEURE

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Lego bietet eine kleine Kollektion von Architektur-Klassiker an – zum Zusammenstecken und Wieder-kaputt-machen.
Selbst habe ich schon lange nicht mehr mit Lego gespielt.
Nun aber kann ich Falling Waters von Frank Llyod Wright selber bauen und einziehen.
Neben dem wunderschön-poetischen Wright-Bungalow gibt es u. a. den Sears Tower, das Empire State Building, das Guggenheim …

http://www.brickstructures.com/LAFallingwater1.html
http://www.brickstructures.com/0ConstructionSets.html

PLACES FOR LEARNING: NEW FUNCTIONS AND NEW FORMS

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»In this lecture, William J. Mitchell highlights the integral relationship between the rethinking of effective educational methods and the changes to the physical space in which teaching and learning take place. He defines a building as part of a system that supports a community for learning, interaction and discourse. This lecture includes a slide presentation and discussion around some learning spaces on campus, and the some of the newest buildings at MIT…«
(http://mitworld.mit.edu/video/69)

MIT World is a free and open site that provides on demand video of significant public events at MIT. MIT World’s video index contains more than 500 videos (http://mitworld.mit.edu).